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DER BERUF

Rohrnetzmonteurin EFZ / Rohrnetzmonteur EFZ

DER BERUF

Rohrnetzmonteurin EFZ / Rohrnetzmonteur EFZ

Rohrnetzmonteurinnen und Rohrnetzmonteure bauen, warten und überwachen die unterirdische Infrastruktur, die uns täglich mit Trinkwasser, Erdgas und Wärme versorgt. Sie arbeiten auf Baustellen, in Werkstätten und im Freien – meist in kleinen Teams und mit einem hohen Mass an Eigenverantwortung. Ohne ihren Einsatz läuft buchstäblich nichts: Sie sichern die Versorgung von Haushalten und Unternehmen und sorgen dafür, dass eine der wichtigsten Infrastrukturen der Schweiz zuverlässig funktioniert.

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Schnupperlehren

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Lehrstellen

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Jobs

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AUSBILDUNG

BERUFSBILD

Abwechslungsreich und technisch anspruchsvoll

Der Berufsalltag ist vielseitig und erfordert handwerkliches Geschick. Zu den Kernaufgaben von Rohrnetzmonteurinnen und Rohrnetzmonteuren gehören die Vorbereitung und Organisation von Einsätzen auf der Baustelle. Zudem verlegen und montieren sie Rohrleitungen bis hin zum Hausanschluss und bauen Armaturen sowie Zähler ein. Rohrnetzmonteurinnen und Rohrnetzmonteure führen Dichtheits- und Druckprüfungen durch, nehmen Leitungen in und ausser Betrieb und beheben Störungen im Versorgungsnetz. Alle Arbeiten werden sorgfältig dokumentiert und rapportiert.

Eigenverantwortung trifft Teamgeist

Die Berufsausübung erfordert ein hohes Mass an Selbstorganisation: Arbeitseinsätze werden eigenständig geplant, Materialien organisiert und Abläufe festgelegt. Gleichzeitig ist Teamarbeit zentral – auf der Baustelle wird eng zusammengearbeitet, Absprachen werden eingehalten und Verantwortung gemeinsam getragen. Wenn unvorhergesehene Störungen auftreten, ist rasches, besonnenes Handeln gefragt. Präzises technisches Arbeiten und die konsequente Einhaltung von Sicherheits- und Umweltvorschriften sind dabei stets oberstes Gebot.

Im Versorgungsgebiet unterwegs

Rohrnetzmonteurinnen und Rohrnetzmonteure sind dort tätig, wo die Versorgungsinfrastruktur entsteht und erhalten wird: auf Baustellen im Grabenbau, in Werkstätten und direkt im Versorgungsgebiet. Sie arbeiten bei lokalen Versorgungsunternehmen sowie bei Rohrleitungsbaufirmen – überwiegend im Freien, in wechselnden Umgebungen und manchmal unter anspruchsvollen Witterungsbedingungen. Die Arbeit erfolgt meist in kleinen Montageteams und in engem Austausch mit Fachleuten aus dem Tiefbau und der Gebäudetechnik.

Ein Beruf, der die Schweiz am Laufen hält

Sauberes Trinkwasser aus dem Hahn, Wärme im Winter, Energie für Industrie und Haushalte – all das ist nur möglich, weil Rohrnetzmonteurinnen und Rohrnetzmonteure die dafür notwendige Infrastruktur bauen und erhalten. Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zur öffentlichen Gesundheit und zur Versorgungssicherheit der Bevölkerung. Darüber hinaus spielen sie eine aktive Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energien: Der Bau von Fernwärmenetzen ist ein wichtiger Baustein der Energiewende in der Schweiz.

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AUSBILDUNG

DIE AUSBILDUNG IM ÜBERBLICK

Dein Schwerpunkt

Die Berufslehre Rohrnetzmonteur/in EFZ wird in drei Schwerpunkten angeboten: Trinkwasser, Gas oder Thermische Netze. Der Schwerpunkt wird beim Abschluss des Lehrvertrags festgelegt und bestimmt, auf welche Versorgungsinfrastruktur sich die praktische Ausbildung im Betrieb und die überbetrieblichen Kurse konzentrieren. Die schulische Ausbildung an der Berufsfachschule ist für alle Schwerpunkte gemeinsam.

Lehrbetrieb

Der grösste Teil der Lehre nimmt die praktische Ausbildung durch den Lehrbetrieb ein. Hier lernen die Lernenden das Handwerk von Grund auf: Rohrleitungen trennen, zusammenschweissen und verlegen, Armaturen montieren, Baustelleneinsätze organisieren und Störungen beheben. Im Verlauf der drei Lehrjahre übernehmen sie zunehmend Verantwortung. Das Arbeiten unter Einhaltung der Arbeitssicherheitsmassnahmen ist auch ein wichtiger Aspekt. Erfahrene Berufsleute instruieren und begleiten die Lernenden während der ganzen Lehre dabei.

Berufsfachschule

Die Lernenden besuchen einen Tag in der Woche die Berufsfachschule. Der Unterricht umfasst Berufskenntnisse zu allen Bereichen der Rohrnetzmontage, Allgemeinbildung sowie Sport – insgesamt 1080 Lektionen über die gesamte Ausbildungsdauer. Theorie und Praxis sind dabei eng aufeinander abgestimmt.

Überbetriebliche Kurse

In insgesamt 20 Kurstagen, aufgeteilt auf vier Kurse über alle drei Lehrjahre, üben die Lernenden grundlegende Fertigkeiten in einer Übungsanlage, losgelöst vom Alltagsbetrieb. Die Kurse sind schwerpunktspezifisch und ergänzen gezielt das, was im Betrieb und in der Schule gelernt wird.

Dauer

Die Berufslehre Rohrnetzmonteur/in EFZ dauert drei Jahre und beginnt jeweils mit dem Schuljahresbeginn der zuständigen Berufsfachschule.

Abschluss

Die Ausbildung wird mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) abgeschlossen. Die Abschlussprüfung besteht aus einer 16-stündigen praktischen Arbeit. Mit dem EFZ darf der gesetzlich geschützte Titel «Rohrnetzmonteurin EFZ» oder «Rohrnetzmonteur EFZ» getragen werden.

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AUSBILDUNG

VORAUSSETZUNGEN

Vorbildung

Voraussetzung für den Einstieg in die Berufslehre Rohrnetzmonteur/in EFZ ist der Abschluss der obligatorischen Schulzeit. Besondere schulische Voraussetzungen gibt es keine – wichtiger als Noten sind Interesse an technischer Arbeit und handwerkliches Geschick.

Schnupperlehre

Bevor der Lehrvertrag unterschrieben wird, empfiehlt sich eine Schnupperlehre. Sie gibt einen realistischen Einblick in den Berufsalltag – auf der Baustelle, im Graben und in der Werkstatt – und hilft sowohl dem Betrieb als auch den Interessierten, herauszufinden ob der Beruf passt.

Persönliche Eigenschaften

Wer diesen Beruf wählt, sollte Freude an praktischer, technischer Arbeit mit und arbeitet sorgfältig und zuverlässig mitbringen. Wichtig sind zudem eine gute Portion Eigeninitiative, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Da auf der Baustelle vieles spontan entschieden werden muss, ist auch ein ruhiges, lösungsorientiertes Auftreten in unvorhergesehenen Situationen gefragt.

Körperliche Anforderungen

Die Arbeit findet überwiegend im Freien statt, bei jedem Wetter und in wechselnden Umgebungen. Körperliche Belastbarkeit ist ein echter Pluspunkt: Schwere Materialien werden von Hand gehandhabt, Arbeiten finden teils in engen Schächten oder in ungünstigen Körperhaltungen statt. Wer körperlich fit ist und keine Scheu vor anspruchsvollen Arbeitsbedingungen hat, ist hier genau richtig.

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